Stefan Lenz
Ortspartei Wetzikon
15.10.2019

Mit #teamFDP von Tür zu Tür - von Mensch zu Mensch

Mit dem Tür-zu-Tür-Wahlkampf macht die FDP als #teamFDP keine «Hausbesuche» - sie knüpft den Kontakt von Mensch zu Mensch. Dabei geht es darum, die Wähler in ihrer vertrauten Umgebung abzuholen, sie in ein kurzes Gespräch zu verwickeln und so für die Wahlen zu mobilisieren. Diese Art Wahlkampf ist zeitintensiv, die Kontakte sind aber sicherlich wertvoller als ein kurzer Blickkontakt bei einer Flyer-Aktion. Die gemachte Erfahrung will die FDP Wetzikon nicht missen, die Kontakte waren spannend und bereicherend - die eingesetzte Zeit hat sich gelohnt.

Die Wahlen - sie sind eine wichtige Vertrauenssache. Für Vertrauen braucht es Menschen und Beziehungen. Um dies in unserer schnelllebigen Welt zu fördern, hat die FDP für die Wahlen 2019 den so genannten Tür zu Tür-Wahlkampf lanciert. Dabei gehen wir von Tür zu Tür und sprechen so von Mensch-zu-Mensch. Dies ist ein Vorgehen, das Vertrauen schafft, aber auch etwas Mut braucht.
 
Um nicht ziellos durch die Quartiere zu schlendern, nutzen wir eine spezielle #teamFDP-App. Mit dieser App erhalten wir Hinweise auf das Wählerverhalten von Einwohnern, die App ist in der Lage uns anzuzeigen, wo potenzielle FDP-Wählerinnen und Wähler wohnen und wo ein Klingeln an der Haustüre vermutlich nicht sinnvoll ist.
 
Wenn wir an einer Türe klingeln und sich die Türe öffnet, dann stellen wir uns zunächst persönlich vor und erläutern auch unsere Funktion in der FDP und unsere Absicht. Zum Glück machen wir dabei offenbar einen vertrauenswürdigen Eindruck - denn es beginnt rasch ein Gespräch. Zuerst geht es aber noch darum, ob wir die Antworten in unserer #teamFDP-App aufzeichnen dürfen. Danach interessieren uns verschiedene Fragen.
  • Haben Sie 2015 an den Wahlen teilgenommen?
  • Haben Sie die FDP gewählt?
  • Nehmen Sie auch 2019 an den Wahlen teil?
  • Wählen Sie (wieder) die FDP?
  • Welche Themen interessieren Sie?
Bei den Themen bieten wir eine Auswahl von aktuellen Aufgabenstellungen, beispielsweise Beziehungen zu Europa, Verkehr, Umwelt- und Klimaschutz, Gesundheitskosten, Arbeitsplätze, Digitalisierung usw.
 
Im Verlauf des Gesprächs erhalten wir einen Eindruck, wie stark sich die Menschen sich mit den Themen befassen. Manche beschäftigen die Beziehungen zu Europa mehr, andere weniger. Bei den Gesundheitskosten wird oft erwähnt, dass das Thema komplex ist und es niemand steuern will oder kann. Die Digitalisierung ist kaum fassbar, was eine politische Partei dann dazu beiträgt ist für die Wähler noch weniger erklärbar. Beim Umwelt- und Klimaschutz gibt es eine gewisse «Überhitzung» - damit ist nicht die Atmosphäre gemeint sondern der Wähler oder die Wählerin mit dem Thema. Die Medien haben dazu beigetragen, dass der Wahlkampf von diesem Thema dominiert wurde. Für die FDP als Mehr-Themen-Partei ist dies eher schmerzlich, da es doch eine Vielzahl von Herausforderungen gibt die anstehen.
 
Wie auch immer - die Gespräche sind gute Pulsnehmer. Sie zeigen uns als involvierte Gemeindepolitiker auf, wie unsere Arbeit bei der Bevölkerung ankommt oder eben auch nicht. 
 
Wahrung des Wahlgeheimnisses
Natürlich wird im Tür-zu-Tür-Wahlkampf das Wahlgeheimnis respektiert. Es steht für das Recht, dass die Wahl-Entscheidung jedes Wählers geheim bleibt. Damit soll verhindert werden, dass der Bürger bei seiner Entscheidung beeinflusst wird. Wenn uns also jemand keine Auskunft geben will, dann respektieren wir dies selbstverständlich. Das Wahlgeheimnis wird in der Schweiz durch die Brief- und Urnenwahl gewährleistet. Mit unseren Tür zu Tür-Aktionen übertreten wir also keine Regeln.
 
Menschen machen den Unterschied
Es gibt auch den «Nicht-Wähler», der aber abstimmt. Er wählt keine Personen und nimmt somit nicht an Wahlen teil. Dieser Stimmbürger beteiligt sich nur an Abstimmungen zu Sachgeschäften. Auf unsere Nachfrage nach dem «Warum?» meinte er: Er kenne ja niemanden und nehme sich die Zeit nicht, die Personen kennen zu lernen. Immerhin hat die Person nun uns kennen gelernt.
 
Ein besonderes Erlebnis war die spontane Einladung zu einem Kaffee. Diesen genossen wir direkt am Küchentisch eines Wählers. Dabei erzählte er uns, wie er wählt. Er ist eine politisch interessierte Person, bei den Wahlen nimmt er eine Liste als Basis und panaschiert und kumuliert dann nach seiner Vorstellung. Im Gespräch empfahlen wir ihm natürlich die Liste 3 als Basis und Ruedi Noser wieder als Zürcher Ständerat.
 
Ein Engagement das lohnenswert ist
Natürlich ist diese Art von Wahlkampf eine besondere, sie ist aufwändig und braucht auch Mut. Man geht als gut erkennbarer FDP-Vertreter durch Quartiere und klingelt an der Tür. Sobald sich die Türe öffnet kommt der spannende Moment - wie reagiert die Person wohl auf uns? Ergibt sich ein Dialog? In den meisten Fällen ergab sich ein Dialog und ein Kontakt von Mensch zu Mensch. Aus unserer Sicht lohnt sich der Aufwand für diese Aktionen. Das Gespräch ist persönlicher als bei der Flyer-Übergabe vor dem Migros oder beim Bahnhof - die Menschen sind auf präsenter, schliesslich klingeln wir bei Ihnen zu Hause. Wir werden diese Art weiterführen, auch für den zweiten Wahlgang oder für kommende Wahlen und Abstimmungen.